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"Die Äffchen machen Krach. Sehr lauten Krach. Ein großes Durcheinander an Stimmen. Ich stehe vor einer Entscheidung.

Es geht mir nicht gut. Ich muss jetzt eine Entscheidung treffen, die sich somit auf den weiteren Verlauf
meines Tages, meiner Woche, meines Lebens auswirkt... " (Christian)

"Es war ein schrittweiser Prozess, sich von den falschen Annahmen zu lösen und Selbstmitgefühl und
Selbstakzeptanz zu kultivieren. Heute bin ich mir bewusst, dass die Schuldgefühle nicht meine Realität definieren,
sondern nur ein Teil der Herausforderungen waren, die ich auf meinem Weg überwinden musste.
Ich kann mich mittlerweile selber in den Arm nehmen und mir ein Zuhause sein." (Miri)

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BIOGRAPHISCHES SPRECHTHEATER ÜBER MENTALE GESUNDHEIT

Sind Depressive immer traurig? Verderben Essstörungen den Appetit? Und bin ich verrückt, wenn ich zur Therapie gehe?

Drei Menschen drehen sich im Kreis. Um sich selbst. Umeinander. Sie geben uns Einblick in Ihr Innenleben, verstricken sich in Fragen, Ängsten und Hoffnungen. Humorvoll und tief berührend nehmen Sie uns mit auf ihre Reise zu sich selbst, aus sich selbst heraus und darüber hinaus.

Die Grundlage bilden Texte von drei tatsächlich von unterschiedlichen Krisen Betroffenen:

Ein Tagebuch, poetische Texte, die während eines Klinik-Aufenthalts geschrieben wurden und ein prosaischer Text, der therapiebegleitend entstand. Diese drei intimen Perspektiven treffen als drei Monologe aufeinander, werden miteinander verzahnt und beginnen auch miteinander zu interagieren.

Mit diesem Herzensprojekt widmen wir uns einem sehr persönlichen und wichtigem Thema. Oft übersehen, tabuisiert oder stigmatisiert, soll diese Inszenierung einladen, Vorurteile abzubauen, die Sichtbarkeit von psychischen Krisen erhöhen und Hemmschwellen bei möglichen Betroffenen sowie Angehörigen senken, sich in Krisenzeiten Hilfe zu suchen.
Entsprechendes Begleitmaterial stellen wir zu jeder Aufführung zur Verfügung.

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©Friedemann Röse

"Dann frage ich mich, bin vielleicht ich derjenige auf der Rückseite dem es nicht *gelingt* auf die Vorderseite zu schreiten, durchzubrechen, alles was so glatt geschliffen ist, springen und splittern zu lassen. Ich fühle mich bereits derart Transparent, dass ich nicht mehr glaube, dass jemand von außen in der Lage sein wird, mir noch zu helfen.
Aber bedeutet durchzubrechen, erst ein weiteres mal zusammenbrechen zu müssen?" (Maxi)

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